Verkehr

Straßenkreuzung

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Wir alle tun es!

JedeR von uns ist (fast) täglich unterwegs. Ob zur Arbeit oder zum Studium, ob zur Schule oder zur Ausbildung. Und wir sind greifen dabei auf die verschiedensten Verkehrsmittel zurück. Der Eine fährt Fahrrad, während die Andere lieber das Auto nimmt. Für manche kommt nur der ÖPNV in Frage und nicht zuletzt sind alle auch immer wieder zu Fuß unterwegs. Gerade in einer jungen und dynamischen Großstadt wie Köln muss es daher möglich sein, dass ein gleichberechtigtes Miteinander aller VerkehrsteilnehmerInnen Realität wird.

Rauf auf’s Rad!

Fahrräder

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12% beträgt der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr in Köln. In manchen Bezirken wie Ehrenfeld hat das Fahrrad sogar dem Auto längst den Rang als Verkehrsträger Nummer Eins abgelaufen. Aber da geht noch mehr! Eine für das Radfahren sehr günstige Topographie macht das Fahrrad zu dem optimalen Verkehrsmittel für die innerstädtische Fortbewegung.

Hier bedarf es allerdings noch einer deutlichen Verbesserung der Infrastruktur. Dazu gehören:

  • Verlegung des Radverkehrs soweit es geht auf die Straße
  • Schaffung von schnellen Nord-Süd und Ost-West-Verbindungen durch die Stadt
  • RadfahrerInnenfreundliche Ampelschaltungen

Rein in Bus und Bahn!

Für ein Gelingen der Verkehrswende muss neben dem Fahrrad der ÖPNV eine tragende Rolle in der Alltagsmobilität spielen. So ist es selbstverständlich besser mit einer Bahn 300 Menschen zu transportieren als eine Person im Auto.

Bahn an der Haltestelle Rathaus

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Mit einem Bahnnetz von knapp 240 km Länge und 50 Buslinien auf fast 540 km sowie zahlreichen S-Bahn- und RE-Halten ist Köln gut aufgestellt. Aber mit über 275 Mio. Fahrgästen im Jahr ist auch bald eine Kapazitätsgrenze erreicht, bzw. an manchen Stellen schon überschritten. Doch nur ein attraktives Angebot an Bus- und Bahnverbindungen kombiniert mit einer intelligenten Verknüpfung mit anderen Verkehrsträgern sorgt für die weiterhin notwendige Verlagerung des Verkehrs weg vom Auto!

Um den ÖPNV auch weiterhin attraktiv zu halten, müssen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Ausbau der Infrastruktur, Schaffung eines S-Bahn-Westrings
  • Ausbau der Kapazitäten, zum Beispiel durch Dreifachtraktion
  • Ausweitung des Nachtverkehrs

Raus mit dem Auto!

Autos blasen Schadstoffe in die Luft, machen Lärm und nehmen Platz weg. Schon aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung ist es nicht nötig, innerhalb der City ein Auto zu benutzen oder gar zu besitzen. Der Mensch – und nicht das Auto – steht im Mittelpunkt einer modernen Verkehrspolitik!

Leere Straße in Köln

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Autobahnähnliche Schneisen mitten durch die Stadt müssen dafür der Vergangenheit angehören, ebenso das Motto “Freie Fahrt für freie BügerInnen!” Um dem Ziel einer möglichst autofreien Stadt näher zu kommen und eine Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen zu erreichen müssen folgende Dinge umgesetzt werden:

  • Abschaffung des oberirdischen Parkens in der Innenstadt
  • Ausweitung des Car-Sharings
  • FußgängerInnenfreundlichere Ampelschaltungen und Umwandlung von Kreuzungen in Kreisverkehre

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