Bunte Gesellschaft

Gisela Peter / pixelio.de

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Vielfalt…

Köln ist vor allem deswegen so eine lebenswerte Stadt, weil sie eine so vielfältige und bunte Stadt ist! Gut eine Million Menschen aus über 180 Nationen leben hier nicht bloß neben-, sondern vor allem miteinander. Und wie schon die Bläck Fööß singen, das auch schon seit Zeiten von Cäsar’s Legion. Auch im kölschen Grundgesetz findet sich das im Artikel 6 wieder: Jede Jeck es anders!

Diese Vielfalt muss sich daher auch im Stadtbild wiederfinden. Sei es als ein autonomes Zentrum, wo junge Menschen sich frei entfalten und Konventionen hinterfragen können. Oder als repräsentative Moschee als zentralen Gebets- und Gemeinschaftsraum für die gut 100.000 Muslime in Köln.

… statt Einfalt!

Doch leider sehen nicht alle Menschen in dieser Stadt diese Vielfalt als Bereicherung, sondern haben vielmehr Angst vor einer angeblichen “Islamisierung” Kölns und schwadronieren von der Gefahr, die von “Linksextremismus” ausgeht. Unter dem Deckmantel einer “Bürgerbewegung” versuchen sie – mit plumpesten Vorurteilen und Ressentiments – Ängste zu schüren. Daneben ist ihnen alles, was auf irgendeine Art und Weise “anders” ist, suspekt und ein Dorn im Auge.

Gegen solche Bestrebungen, das friedliche Miteinander zu stören und einen Keil in die Gesellschaft zu treiben, muss mensch angehen! So reicht es nicht aus, den Rechtsextremen bei Demonstrationen immer wieder den sprichwörtlichen Mittelfinger zu zeigen. Es ist deswegen gut, dass wir verschiedene, breite gesellschaftliche Bündnisse haben, die sich den Rechtsextremen entgegenstellen. Außerdem muss die Bildungs- und Aufklärungsarbeit, wie sie u.a. das NS-Dok betreibt, weiter gefördert werden.

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